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Werner Steffen
Wohlerst 47 · D-21698 Wohlerst
Tel.: 04166/841516 E-Mail: steffen@naturbild.de

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Freitag, 21. Juli

Der Rückmarsch durch den Urwald zum Fischercamp am 71.Quarter, von wo wir heute Nachmittag abgeholt werden sollen ist anstrengend. Einmal stürzt Bri, Sterz verdreht sich das Knie und rutscht von einem schlüfrigen Stamm ab und landet in einem Bach. Doch die urige Wildnis entschädigt für alle Strapazen, zumal es uns gelingt, einen singenden Blauschwanz auf dem Wipfel einer Fichte zu erspähen. Auf einen Kiefernkreuzschnabel werden wir ebenfalls durch seinen Gesang aufmerksam.

Mit durchnässten Beinkleidern und Schuhen – am Schluss sind mehrere Bäche und Sümpfe zu durchwaten – erreichen wir das Ufer der Vishera. Wasja gelingt es, durch Rufen und Pfeifen und Gestikulieren den Kapitän eines Schlauchbootes auf uns aufmerksam zu machen. Der holt uns hinüber ins Camp. Wasja wirft das Lagerfeuer an, wir wringen die Socken aus und hängen sie ans Feuer.

Vitja fährt mit dem Uasik vor, verschwindet aber gleich unter demselben; irgendein Teil am Unterboden hat sich gelöst und muss repariert werden. Die Piste nach Krasnovishersk kennen wir ja schon. Die Schlaglöcher sind jetzt mit Wasser gefüllt, hier und da haben sich tiefe Schlammpfützen gebildet.

Abends erreichen wir Krasnovishersk. Abschied von Anton und Wasja. Der bekommt Bri’s Svensson als Abschiedsgeschenk. Nun kann er die deutschen Vogelnamen lernen.

In Bakhari angekommen werden uns erst einmal einige Banjagänge verordnet. Eine Wohltat nach 6 Tagen Wildnis ohne Waschgelegenheit! Und dann noch ein richtiges Abendessen, Russische Küche, liebevoll zubereitet von Larisa.

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