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El Tur – Suez – Ain Suknah
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Autor: Uwe P. Streese-Browa


Montag, 2.4.

Gleich morgens nutzen wir die günstige Lage des Hotels. Von hier aus sehen wir im Hafen 9 Baltische Heringsmöwen und 4 Fischmöwen. Nach dem Frühstück wollen wir wissen, was sich auf der Landzunge an der Hafeneinfahrt tut. Der Sturm ist so heftig, dass wir die Spektive im Schutz eines Schuppens aufbauen müssen. Der gemischte Trupp von Möwen und Seeschwalben, dem unser Interesse gilt, sucht seinerseits Schutz hinter dem Strandwall, so dass wir uns gegenseitig nicht sehen können. Doch dann und wann fliegen die Vögel auf und setzen sich auch mal kurz auf den Wall, und wir können sie endlich bestimmen. Bei den Möwen handelt es sich um 12 Hemprichmöwen. Und der Trupp von 35 Seeschwalben? Jan, Kim und Werner freuen sich über eine neue Art, als wir endlich durch den Größenvergleich mit den Möwen und akribisches Studieren der Schnäbel die Gewissheit haben: Es sind Eilseeschwalben! Als wir auch noch 2 Weißwangen-Seeschwalben gegen den Wind kämpfend nach Norden ziehen sehen, können wir zufrieden einpacken und es ihnen nachtun.

Der obligatorische Halt in dem Wadi nördlich von Abu Zineima: Die 4 Tristramstare sind wieder da, neu sind Weißbart-Grasmücke, Balkan- und Schwarzrücken-Steinschmätzer.

Der nächste erwähnenswerte Beobachtungsstopp an einem Feuchtgebiet mitten in der Wüste, ca. 15 km südlich des Sueztunnels, beschert uns 1 singende Wüstenläuferlerche, 2 Rotkopfwürger, Smaragdspint und 2 rufende Zwergtaucher.

Am Südrand von Suez finden wir auf der Suche nach einem Zugang zur Bucht von Suez ein Kraftwerk, an dem Kühlwasser ins Meer sprudelt. Darüber ca. 150 Möwen und Seeschwalben! Wir bestimmen 3 Zwergmöwen, 20 Lach-, viele Dünnschnabelmöwen, 30 Zwergseeschwalben, 1 Brand- 1 Lach- und 5 Rüppellseeschwalben. Auf trocken gefallenen Schlammflächen sitzen 12 Säbelschnäbler und ca. 20 Kiebitzregenpfeifer.

Ü: Ain Suknah, Portrait Hotel

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