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St. Katharine – Dahab – Nabq – Sharm El Sheikh – El Tur
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Autor: Uwe P. Streese-Browa
Sonntag, 1.4.

In aller Frühe schnell noch mal zum Kloster. Wir wollen Hühner suchen. Tatsächlich sind noch 2 Chukarhühner unten im Tal, aber die Wüstenhühner, die hier frühmorgens gern am Lagerplatz der Dromedare nach Nahrung oder an dem Rinnsal nach Wasser suchen, sind heute nicht (mehr?) da. Steinlerchen und 1 Einödgimpel sind wieder vor Ort. Wir fahren zurück zum Frühstück und dann los zu einer langen Fahrt im Uhrzeigersinn um den Sinai. In einem der ersten Wadis auf dem Weg durchs Binnenland haben wir Glück: als wir anhalten, fliegen 2 Arabische Wüstenhühner auf und rennen den Berghang hinauf.

Dahab! Nach so viel Wüste endlich Palmen, blühende Büsche und der Golf von Akaba! Aber an den kommen wir nicht heran. Alles zu! Hotels und luxuriöser Privatbesitz versperren den Zugang zum Strand. Wir müssen uns mit einem Park begnügen. Das bietet sich an, weil es bösartig stürmt und Kleinvögel hier Schutz und Wasser finden. Auf einem Fußballplatz rasten 6 Kurzzehenlerchen, Isabell- und Balkansteinschmätzer, Rotkehlpieper und ein Ortolan. Die kleineren Rasenflächen im Park bevölkern Brach- und Baumpieper, Maskenstelzen und eine Aschkopf-Schafstelze. Rätsel gibt uns ein Bergpieper auf. Es ist wohl wieder ein couteli. Wir registrieren noch Durchzug von Schwalben, darunter einzelne Mehl- und Rötelschwalben und fahren dann durchs Gebirge nach Süden (entlang der Küste scheint es keine befahrbare Straße zu geben).

Vorbei an dem abschreckenden Sharm El Sheikh erreichen wir auf dem Weg zum Reservat Nabq wieder die Küste. Neben 10 Dünnschnabel- und 12 Heringsmöwen notieren wir 1 Hemprich-, 3 imm. und 1 ad. Fischmöwen. Ansonsten ist das Gebiet eher unergiebig, einschließlich der Mangroven, wo sich 3 Seeregenpfeifer, 2 Alpenstrandläufer und 2 Regenbrachvögel aufhalten.

An diesem Tag schaffen wir es noch bis nach El Tur, einer alten Hafenstadt, in der es von Glanzkrähen (100+) wimmelt.

Ü: El Tur, Moses Bay Hotel: 40$, DZ mit HP. Das Hotel liegt auf einer Halbinsel zwischen Hafen und Küste. Prima Beobachtungsmöglichkeiten!

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