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Abu Simbel – Northern Bay – Assuan – Esna - Luxor
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Autor: Uwe P. Streese-Browa

So., 25.3.

Zurück nach Norden! Wir wollen versuchen, den Konvoi zu vermeiden, fragen am Checkpoint – 10 km N Abu Simbel – ob wir nach Toshka fahren dürfen. Der Ort liegt 40km NW Abu Simbel. Aber unser Versuch scheitert gründlich. Wir sollen zurückfahren und uns die Erlaubnis beim Kommandanten der Touristenpolizei in Abu Simbel holen. Bevor wir dort eintreffen und dem Kommandanten (der erwartet uns schon und ist bestens informiert) machen wir noch einen Abstecher in die Wüste im Nordwesten.

Wir versuchen, einen Zugang zu einer Bucht zu finden, die auf dem Satellitenbild genauso gut aussieht wie die „Large Bay“. Jan findet eine asphaltierte Straße, die durch die Wüste in die Nähe der Bucht führt. Aus weiter Ferne sehen wir ein paar Flamingos, aber die Zeit reicht nicht für genauere Erkundungen, denn wir müssen zurück zu unserem ungeliebten Konvoi. Der startet dann auch kurz nach 10 Uhr, um sich hinter dem Checkpoint wie üblich aufzulösen. Nach 240km Fahrt durch die Wüste können wir 38km S Assuan 4 Kronenflughühner bestimmen – die einzigen unserer Reise.

In Assuan verlassen wir den Konvoi. Nach Luxor wollen wir auf der Westautobahn durch die Wüste fahren. Am Checkpoint dürfen wir ohne Probleme passieren. Auf der Höhe von Esna müssen wir runter von der Autobahn; der Sprit geht zur Neige. Am Ortsrand begrüßen uns auf Leitungsdrähten 5 Smaragdspinte.

Am späten Nachmittag erreichen wir das Crocodile Island. Beim Einchecken haben wir den Eindruck, dass das mondäne Mövenpick-Hotel Gäste unseres Schlags nur ungern aufnimmt, obwohl an uns bei den horrenden Preisen für Individualreisende viel mehr zu verdienen ist, als an den Pauschaltouristen, deren Outfit aber besser zum gepflegten Ambiente der Anlage passt. Wir müssen 170 $ pro Doppelzimmer berappen (Eine Woche Mövenpick/Luxor wird von Reiseveranstaltern für 600 € incl. Flug angeboten!).

Das Hotelgelände aber ist fantastisch: exotische Bäume, beregnete Rasenflächen, prächtig blühende Büsche, man blickt auf den Nil, auf der Rückseite ein Altarm mit Schilf, Weiden und Äcker rund um das Hotelgelände: ein Paradies für jeden Vogelgucker! Von der Terrasse des Restaurants blickt man auf den Nil. Am Ufer hohe Büsche, malerisch mit Hunderten lärmender Kuhreiher besetzt. Im Schilf singen Stentorrohrsänger und Streifenprinien um die Wette. Wir beziehen unsere Suiten in den Bungalows und machen uns auf die Suche. Auffallend viele Cistensänger! Graubülbul, Smaragdspinte und Erznektarvogel werden schnell gefunden.

In der beginnenden Dämmerung verlassen ca. 30 Nachtreiher krächzend ihre Schlafbäume in der Allee an der Brücke. Aber das Highlight des Tages sind die Revierflüge der Senegaltriele, laut rufend über dem Hotelgelände.

Ü: Luxor, Crocodile Island, Moevenpick Resort; 170 US$, DZ mit HP







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